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Urteil zu Kreditbearbeitungsgebühren betrifft auch Baufinanzierung

Wer unrechtmäßig erhobene Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern will, muss sich beeilen. Denn die Frist läuft für Kredite zwischen 2005 und 2011 am 31. Dezember dieses Jahres aus. Was viele Verbraucher nicht wissen: Nicht nur die sogenannten Konsumentenkredite sind von den Bearbeitungsgebühren betroffen. Auch wer in dem entsprechenden Zeitraum eine Baufinanzierung abgeschlossen hat, sollte genau auf das Kleingedruckte im Vertrag schauen.

Urteil: Unrechtmäßige Kreditgebühren können zurückgefordert werden

Der Bundesgerichtshof hat in diesem Jahr ein für Verbraucher sehr positives Urteil gesprochen. Demnach müssen Banken unrechtmäßig erhobene Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite zurückerstatten. Allerdings brauchen die Banken dies nicht von sich aus tun – wer feststellt, dass die Kreditanstalt ihm Bearbeitungsgebühren berechnet hat, muss diese schriftlich zurückfordern. Der BGH hat dabei die sonstige Verjährungsfrist verlängert, so dass alle Betroffenen bis spätestens zum 31. Dezember 2014 Zeit haben, die Gebühren einzufordern. Dabei können die zu viel gezahlten Gebühren mehrere hundert Euro betragen.

BGH-Urteil betrifft auch Gebühren für Immobilienkredite

Um weitaus höhere Summen geht es bei Immobilienfinanzierungen. Denn auch für diese haben die Banken teilweise unrechtmäßig Kreditbearbeitungsgebühren berechnet. Da die Kreditsummen bei Baukrediten und Immobilienfinanzierungen weitaus höher liegen als der durchschnittliche Konsumentenkredit, wurden hier auch höhere Gebühren verlangt. Die Folge: Die Kredite waren teilweise mehrere tausend Euro zu teuer. Dieses Geld können betroffene Verbraucher nun zurückfordern.

Preisvergleich reicht gerade beim Hauskredit nicht aus

Die Probleme mit den Kreditbearbeitungsgebühren zeigen, dass es bei allen Formen der Finanzierung Stolperfallen gibt, die unbedingt berücksichtigt werden müssen. Doch während so etwas bei einem Kleinkredit in der Regel nur geringfügige Auswirkungen auf die Gesamtkosten hat, können ungünstige Klauseln bei Immobilienfinanzierungen schnell zu Mehrkosten im fünfstelligen Bereich führen. Daher sollten die unterschiedlichen Angebote zum Hauskredit nicht nur auf den Preis hin verglichen werden. Vielmehr ist es wichtig, zu wissen welche Form der Immobilienfinanzierung sich am besten hinsichtlich der persönlichen Lebensumstände eignet, welche Zinsbindungen und Laufzeiten vereinbart werden sollten und ob es gegebenenfalls Fördermöglichkeiten vom Staat gibt.

So planen Sie Ihre Immobilienfinanzierung

Nur wer diese Fragen im Vorfeld das Bau- oder Kaufvorhabens einwandfrei klärt, der kann sich auch sicher sein, die bestmögliche Immobilienfinanzierung gewählt zu haben. Für Laien ist es dabei natürlich praktisch unmöglich, einen genauen Marktüberblick zu erhalten oder auch die beste Finanzierungsform einzuschätzen. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Angebot von einem Experten zur Immobilienfinanzierung. Dieser hilft einerseits bei der Planung des Kredits und kann andererseits auch bei der Suche nach dem besten Angebot behilflich sein.

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