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Sparer verlieren 5,4 Milliarden Euro jährlich – Hauskäufer profitieren

Sparen ist eine Tugend, so haben es die meisten Deutschen von klein auf gelernt. Doch wie eine neue Untersuchung der Allianz feststellt, haben Sparer im letzten Jahr durch die europäische Niedrigzinspolitik rund 5,4 Milliarden Euro eingebüßt. Der Leitzins liegt aktuell bei 0,15 Prozent – klassische Geldanlagen wie Fest- und Tagesgeld schaffen daher nicht einmal den Inflationsausgleich. Kein Wunder also, dass immer mehr Deutsche auf Betongold setzen.

Anfang Juni 2014 hat Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), ernst gemacht: Der Leitzins wurde erneut gesenkt und liegt nun auf historisch niedrigen 0,15 Prozent. Banken, die bei der EZB Geld lagern, müssen nun sogar einen Strafzins von 0,1 Prozent zahlen. Draghi will damit die Wirtschaft im Euroraum ankurbeln, auch wenn diese Maßnahme unter Experten umstritten ist.

Europäische Zinspolitik verdirbt Verbrauchern das Sparen

Verbraucher spüren die Auswirkungen der europäischen Zinspolitik vor allem, wenn sie Geld anlegen möchten und vergeblich nach einer sicheren Geldanlage mit einer guten Rendite suchen. Wie die Allianz in ihrer Studie festgestellt hat, entgehen den Menschen in Deutschland durch die anhaltende Niedrigzinsphase pro Jahr ca. 5,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2014 rechnen die Experten mit einem Pro-Kopf-Verlust von 71,60 Euro.

Immobilienfinanzierung günstiger denn je

Dabei kommen die niedrigen Zinsen an anderer Stelle den Menschen zugute. Denn nicht nur die Zinsen auf Geldeinlagen sind historisch niedrig. Wer ein Darlehen aufnehmen will, kann dies momentan günstiger denn je. Vor allem bei langfristigen Finanzierungen, wie beispielsweise einem Baudarlehen, macht sich der Zinsunterschied bemerkbar. Hinzu kommt: Immobilienpreise steigen weiterhin. Selbst wenn die Preise hier stagnieren würden, sehen viele Deutsche im Bau oder Kauf eines Eigenheims angesichts mangelnder Alternativen die lukrativste Form der Geldanlage und persönlichen Vorsorge für das Alter.

Günstig ist nicht immer gut

Zukünftige Hausbesitzer sollten sich dabei allerdings nicht vom niedrigen Zinssatz blenden lassen. Nur weil die Zinsen allgemein günstig sind, heißt dies nicht, dass nicht einzelne Angebote überteuert oder für den Interessenten ungeeignet sind. So hängt die optimale Finanzierung sowohl vom Bau- bzw. Kaufvorhaben selbst, als auch der persönlichen Einkommens- und Familiensituation des Kreditnehmers ab. Bestimmte Formen des Baudarlehens können sich dabei trotz niedriger Zinsen als ungeeignet erweisen, etwa wenn eine zu hohe Tilgungsrate vorgesehen ist oder die Zinsbindung nur für einen kurzen Zeitraum gilt. Die Immobilienfinanzierung sollte also auch jetzt an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Dazu gehört nicht nur eine fundierte Finanzierungsplanung, sondern auch ein genauer Vergleich der unterschiedlichen Angebote.

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