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LBS kündigt alte Bausparverträge mit guten Konditionen

26.000 Kunden der LBS Bayern sind aktuell von Kündigungen ihrer Bausparverträge betroffen. Die alten Verträge bieten mit einem Zinssatz von 3,5 Prozent eine profitablere Anlage im Gegensatz zu neuen Verträgen. Diese kommen mit einer Verzinsung von lediglich 0,25 Prozent nicht an die Altverträge heran. Ob die Kündigung der Bausparkasse rechtmäßig ist, ist noch unklar. Aus diesem Grund sollten Betroffene Rat bei Verbraucherzentralen suchen.

Altverträge belasten die LBS

Die Kündigungen zahlreicher Bausparverträge verärgern aktuell tausende Kunden der Bausparkasse LBS Bayern. Aus Kundensicht sind die Verträge zu alten Konditionen eine lukrative Geldanlage, da sie einen vergleichsweise hohen Zinssatz von 3,5 Prozent haben. Für die Bausparkasse werden genau diese Kunden zur finanziellen Belastung und so versucht sie nun kurzen Prozess mit ihrem Problem zu machen.

Die 26.000 Kündigungsschreiben von Altverträgen mit Wirkung zum Mai 2015 stoßen jedoch bei Kunden und Verbraucherschützern auf Kritik. Denn es ist noch unklar, wie die Rechtslage aussieht. Vermutlich wird diese Frage auch erst mit einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe geklärt. Auf das Urteil müssen Betroffene wohl noch mindestens ein Jahr warten.

Bausparvertrag: Die Kündigung ist eine rechtliche Grauzone

Wer von einer Kündigung betroffen ist, sollte Einspruch erheben. Denn die LBS Bayern bewegt sich mit ihren Kündigungen in einer juristischen Grauzone, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Sind die Bausparverträge der Kunden mit Altverträgen bereits überspart oder zuteilungsreif, könnte es für die Kunden schlecht aussehen, weil das Sparvorhaben erfüllt ist. Generell können Interessierte Rat bei Schlichtungsstellen oder dem Ombudsmann der jeweiligen Bausparkasse suchen.

Schon im vergangenen Jahr haben einige Bausparkassen, wie die Wüstenrot, BHW, Schwäbisch Hall und die Aachener Bausparkasse, alte Verträge mit guten Zinskonditionen gekündigt. Eine sichere Rechtslage wäre für Betroffene jetzt erforderlich, damit Verbraucher weiterhin Planungssicherheit in ihren Kapitalanlagen haben.

Bausparvertrag gekündigt: So wehren sich Betroffene

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist Kunden mit Altverträgen daraufhin, dass sie der Kündigung zunächst widersprechen sollten. Vor allem richtet sich der Rat an die Bausparer, deren Bausparsumme noch nicht erreicht ist. Inhaber von Verträgen sollten die Einzahlung bei etwa 85 Prozent stoppen und den Bausparvertrag beitragsfrei stellen.

Die Verbraucherschützer geben Betroffenen den Tipp, sich nicht durch die Kündigung seitens der LBS Bayern entmutigen zu lassen. Die Bausparkasse bietet den Vertragsinhabern an, sich das angesparte Guthaben überweisen zu lassen oder es zu neuen Konditionen anzulegen. Kunden sollten sich nicht voreilig auf diese Angebote einlassen – vor allem sollten sie sich nur nach Absprache mit Beratungsstellen auf Sonderzahlungen, Prämien oder neue Anlagen einlassen.

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