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Bei Baufinanzierung beachten: Vor allem Zinsbindung ist entscheidend

Wer sich ein Haus bauen oder kaufen möchte, beziehungsweise eine Eigentumswohnung erwerben will, sollte bei der damit verbundenen Finanzierung nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten. Denn noch wichtiger als der genaue Effektivzinssatz ist die Dauer der Zinsbindung.

Werbung und Realität bei Immobilienfinanzierung oft weit auseinander

Die des Zinssatzes hängt bei der Immobilienfinanzierung auch mit der Zinsbindung zusammen. Dabei gilt die Faustregel: Je kürzer die Zinsbindung, desto geringer der Zinssatz. Wer sich günstige Zinsen dauerhaft sichern möchte, der muss dafür eine höheren Zinssatz in Kauf nehmen. Hermann-Josef Tenhagen, ehemaliger Chef-Redakteur der zur Stiftung Warentest gehörenden Zeitschrift Finanztest, zeigt in seiner aktuellen Kolumne bei Spiegel online, dass die Werbung der Kreditinstitute und die Realität für die Verbraucher genau an diesem Punkt jedoch weit auseinander gehen.

Sehr niedrige Zinsen oft unrealistisch berechnet

So zeigt er anhand von Werbebeispielen und Rechnungen, dass sehr niedrige beworbene Zinssätze von beispielsweise 1,17 Prozent oftmals unrealistisch sind. Denn einerseits liegen solchen Top-Angeboten häufig Musterkunden zugrunde, die bereits die Hälfte der Kosten für Hausbau oder –Kauf aus der eigenen Tasche als Eigenkapital aufbringen können. In der Regel wird eine Hausfinanzierung aber mit einer Eigenkapitalquote von zwanzig bis dreißig Prozent in Angriff genommen. Dadurch verschlechtern sich allerdings die Traumkonditionen aus den Werbeangeboten der Geldinstitute.

Zinsbindung sollte möglichst lang sein

Doch das ist nicht alles. Wenn Kreditkunden eine zu kurze Zinsbindung vereinbaren, weil sie sich zu sehr vom niedrigen Zinssatz verleiten lassen, dann droht mit dem Ablauf der Zinsbindung eine böse Überraschung. Denn steigen dann die Zinsen, kann sich bei gleichbleibender Tilgungsrate die Dauer der Tilgung erheblich verlängern. In Tenhagens Beispielrechnung müsste die betreffende Familie 48 bzw. sogar 100 Jahre zahlen, um den Kredit abzulösen. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine hypothetische Rechnung. Die traurige Wahrheit: Steigt die Belastung durch steigende Zinsen über die finanziellen Kapazitäten der Kreditkunden, dann folgt nicht selten der Verkauf der Immobilie.

Verbraucher aufgepasst: Keine Finanzierung ohne genaue Planung

Somit wird deutlich, dass zukünftige Immobilienbesitzer bei der Gestaltung ihrer Finanzierung einiges zu bedenken haben. Auch der Vergleich der verschiedenen Finanzierungsangebote sollte nicht nur anhand der Zinssätze erfolgen. Gerade dann, wenn die Hauskäufer sehr genau kalkulieren müssen und nur wenig finanzieller Spielraum besteht, ist es wichtig, das beste Angebot zur Finanzierung zu finden und auf eine möglichst lange Zinsbindung zu achten, um Planungssicherheit zu erhalten. Ein Finanzierungsexperte kann dabei helfen, hier die optimalen Konditionen zu finden.

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