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Ab in die Eigentumswohnung: Stiftung Warentest gibt Tipps zum Wohnungskauf

Wer sich eine Eigentumswohnung kaufen möchte, sollte Fragen zur Finanzierung parallel klären. Sonst kann ein eigentlich schon perfekter Wohnungskauf doch noch platzen. In der aktuellen Ausgabe der test (10/2014) zeigen die Experten von Stiftung Warentest, wie man am besten beim Wohnungskauf vorgeht und was bei der Immobilienfinanzierung zu beachten ist.

Aufgepasst beim Immobilienkauf – Darauf sollten zukünftige Wohneigentümer achten

Längst wollen nicht mehr alle Deutsche ins Eigenheim, gerade Stadtmenschen träumen stattdessen von einer gut gelegenen und perfekt geschnittenen Eigentumswohnung. Doch nicht nur die Mieten steigen in Großstädten wie Berlin, München und Hamburg. Auch der Preis für Eigentumswohnungen ist in den letzten Jahren deutlich angezogen. Dennoch ist ein günstiger Zeitpunkt für den Wohnungskauf. Schließlich sind Immobilienfinanzierungen durch die niedrigen Kreditzinsen derzeit so günstig wie nie. Doch auf was sollten potentielle Käufer achten? Die Stiftung Warentest weist bei Wohnungskauf und Finanzierung auf jeweils fünf Punkte hin, die genau überprüft werden sollten.

Wohnungskauf:

1. Lage: Neben einer guten Verkehrsanbindung sind auch Einkaufsmöglichkeiten, Kinderbetreuung und Ärzte in der Nähe wichtig. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Wohnung zu verschiedenen Tageszeiten zu besichtigen, um bspw. den Lärmpegel durch Straßen oder nahegelegene Zuggleise besser einschätzen zu können.

2. Kaufpreis: Ein Vergleich des Preisniveaus ähnlicher Immobilien sowohl in der direkten Umgebung als auch anderen Wohnvierteln kann unter Umständen überhöhte Preise entlarven – oder echte Schnäppchen aufdecken.

3. Bausubstanz: Gegebenenfalls sollte ein Sachverständiger bei der Begutachtung hinzugezogen werden. Baumängel können sonst später zu viel Ärger und hohen Kosten führen.

4. Unterlagen: Hierbei sollten Betriebskosten und geplante Renovierungen überprüft werden. Auch welche Räumlichkeiten neben der eigenen Wohnung genutzt werden dürfen (beispielsweise ein Waschkeller oder Gartengrundstück), sollte aus der Gemeinschaftsordnung ersichtlich sein.

5. Renovierung: Hier gilt es zu überprüfen, welche Arbeiten notwendig und welche überhaupt möglich sind.

Immobilienfinanzierung:

1. Kassensturz: Wie hoch darf die monatliche Belastung durch die Immobilienfinanzierung sein? Ohne genaue Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben sollte keine Finanzierung angegangen werden.

2. Eigenkapitel: Aus dem Kassensturz ergibt sich auch das Eigenkapital. Ist dieses zu niedrig, wird der Kredit zu teuer. Experten empfehlen eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent.

3. Förderung: Von KfW-Krediten bis zu Kapital aus dem laufenden Riester-Vertrag, es gibt viele Fördermöglichkeiten – Wohnungskäufer sollten sich diese nicht entgehen lassen.

4. Tilgung: Stiftung Warentest empfiehlt, die Tilgung so zu gestalten, dass der Immobilienkredit bis spätestens zum Eintritt ins Rentenalter vollständig abgelöst ist.

5. Zinsen: Von den niedrigen Zinsen lässt sich am besten profitieren, wenn eine lange Zinsbindung vereinbart wird. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn die Zinsen später wieder steigen.

Natürlich gibt es gerade bei der Immobilienfinanzierung noch mehr zu beachten. Am besten ist es, die verschiedenen Angebote genau miteinander zu vergleichen, um einen kostengünstigen Kredit zu finden. Auch eine Beratung durch einen Experten ist empfehlenswert.

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