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Eigene Immobilie bei Deutschen Glücksfaktor Nummer eins

Es gibt viele gute Gründe sich ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen: Steigende Mieten, Geldanlage, Vorsorge für das Alter. Doch neben all diesen trockenen Fakten gibt es einen Faktor, der oft vernachlässigt wird: das Glück. Wie eine aktuelle Studie zeigt, nennen 95 Prozent der Deutschen ein schönes Zuhause als eines der wichtigsten Dinge im Leben.

Mehrheit der Deutschen träumt vom Eigenheim

In der neuen Wohntraumstudie von Interhyp wurden mehr als 2.000 Menschen zu ihren Wünschen hinsichtlich der eigenen Wohnsituation, ihrer Erwartungen an ein perfektes Zuhause und ihrer Einschätzung zur Wertentwicklung von eigenen Immobilien befragt. Dabei zeigt sich deutlich: Dreiviertel der Befragten wünschen sich ein eigenes Haus beziehungsweise eine Wohnung. Bei den 18- bis 39-Jährigen wollen sogar noch mehr Menschen irgendwann in die eigenen vier Wände ziehen. Hier sehnen sich neun von zehn Befragten nach einem Eigenheim.

Doch nicht nur ein eigenes Haus ist den Deutschen wichtig. Es soll im Idealfall auch alle Annehmlichkeiten enthalten. Dazu gehört für 80 Prozent der Befragten eine moderne Einbauküche, 75 Prozent wünschen sich ein Gäste-WC und 72 beziehungsweise 71 Prozent wollen zusätzlich eine Garage und einen Garten ihr Eigen nennen.

60 Prozent der Deutschen glauben: Wert der Häuser steigt

Nach Ansicht von 60 Prozent der Deutschen lohnt sich dabei die Investition in ein Eigenheim. Denn sie gehen davon aus, dass sich der Wert der Immobilie erhöhen wird. Insbesondere bei Wohneigentum in den deutschen Großstädten ist die Zuversicht hinsichtlich einer Wertsteigerung groß. In Hamburg glauben 87 Prozent, dass ein Haus oder eine Wohnung immer mehr wert sein wird, in München sind es 84 Prozent und auch in den Städten Frankfurt (81 Prozent), Berlin (76 Prozent) und Köln (71 Prozent) sehen Eigenheimbesitzer beruhigt in die Zukunft.

Allerdings kann sich längst nicht jeder ein Eigenheim leisten. Insbesondere jungen Menschen fehlt es häufig an dem notwendigen Eigenkapital für eine Baufinanzierung. Jedoch bieten einige Banken und Kreditinstitute auch Vollfinanzierungen an. Bei diesen ist der Effektivzins zwar spürbar erhöht gegenüber Finanzierungen mit einem Eigenkapital von beispielsweise 30 Prozent. Angesichts der insgesamt niedrigen Bauzinsen sind auch Vollfinanzierungen inzwischen für viele Menschen bezahlbar geworden.

Stiftung Warentest: Vollfinanzierung ab 1,79 Prozent p.a.

In einem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Finanztest 6/2016) zeigt sich, dass eine Vollfinanzierung für einen Kaufpreis von 200.000 Euro, bei 20 Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgung von drei Prozent schon ab einen jährlichen Effektivzins von 1,79 Prozent zu haben ist (Volksbank Düsseldorf Neuss). Allerdings sollten zukünftige Hausbesitzer vor einer Baufinanzierung immer eine Beratung durch einen Finanzierungsexperten in Betracht ziehen, um das optimale Darlehen für das eigene Immobilienvorhaben zu finden.