Ein Portal von finanzen.de
News

Immobilienkredit

Der Immobilienkredit von Immokredit24:
Einfach & unkompliziert ins Eigenheim

Vergleich anfordern » Der Immobilienkredit ist neben dem Bausparvertrag die gängigste Form der Bau- oder Immobilienfinanzierung. Abhängig von der Kreditsumme, der Eigenkapitalquote und den finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers eignen sich verschiedene Angebote für eine möglichst günstige Finanzierung. Verbraucher sollten zudem mehrere Tipps befolgen, um sich vor unnötigen Kosten zu schützen.

Selten waren die Zinsen für einen Immobilienkredit so günstig wie jetzt. Tatsächlich ermöglicht die anhaltende Niedrigzinsphase optimale Konditionen für eine Immobilienfinanzierung. Dabei ist es unerheblich, ob ein Haus neu gebaut, gekauft oder saniert bzw. eine Eigentumswohnung angeschafft werden soll: Selbst wenn die allgemeinen Bedingungen für einen Immobilienkredit besser sind denn je, drohen zukünftigen Immobilienbesitzern unnötige Kosten, wenn sie sich für das erstbeste Angebot entscheiden.

Die wichtigsten Tipps für Ihren Immobilienkredit

Bei der Planung und Beantragung eines Immobilienkredits gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die bei der Auswahl des geeigneten Angebots berücksichtigt werden müssen. Nur so ist eine möglichst günstige Baufinanzierung der jeweiligen Immobilie möglich. Für zukünftige Immobilienbesitzer ist es daher ratsam, eine Checkliste zu erstellen. Folgende Punkte gilt es dabei zu beachten:

  1. Eigenkapitalquote: Je höher das Eigenkapital ist, desto bessere Konditionen können mit dem Kreditinstitut vereinbart werden. Experten raten zu einer Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent, besser noch 30 Prozent vorhandenem Vermögen.
  2. Zinsbindung: Eine langfristige Zinsbindung gibt Planungssicherheit, führt allerdings auch zu höheren Bauzinsen. Wer hingegen nur eine kurze Zinsbindung vereinbart, riskiert eine Verteuerung des Darlehens, wenn die Zinsen wieder ansteigen. Gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase empfiehlt sich eine lange Zinsbindung.
  3. Kreditsumme: Die richtige Kalkulation der benötigten Finanzierungssumme ist genauso wichtig wie optimale Konditionen des Immobilienkredits. Denn bei der Finanzierung müssen auch anfallende Nebenkosten wie Notargebühren, Betriebskosten, etc. berücksichtigt werden. Andernfalls drohen finanzielle Engpässe und ein Scheitern des Bau- bzw. Kaufvorhabens.
  4. Tilgung und Finanzierbarkeit: Die Tilgung des Immobilienkredits sollte am Anfang mindestens zwei Prozent betragen. Ist dies nicht finanzierbar, sollte das Immobilienvorhaben noch einmal überdacht bzw. gewartet werden, bis eine höhere Eigenkapitalquote angespart
  5. Förderung: Oftmals lässt sich zumindest ein Teil der Finanzierung über ein zinsverbilligtes Darlehen, wie die KfW Förderung regeln. Auch die Bundesländer unterstützen Häuslebauer mit günstigen Krediten.
  6. Sondertilgungen: Wer sich die Option freihalten will, den Immobilienkredit schon vorzeitig zurückzuzahlen, sollte das Recht auf kostenlose Sondertilgungen mit der Bank vereinbaren. So können beispielsweise 5 bis 10 Prozent der Kreditsumme pro Jahr ohne zusätzliche Kosten auch außerhalb der regulären Tilgung abbezahlt werden.

Planung und Beratung zum Immobilienkredit

Hauskäufer und Bauherren haben natürlich die Möglichkeit, selbst verschiedene Angebote zum Immobilienkredit von den Kreditanstalten einzuholen. Doch das ist sehr zeitaufwendig. Auch der Immobilienkredit bei der Hausbank hat oft den Nachteil, dass es sich dabei selten um das günstigste Angebot handelt.

Sinnvoller ist es, einen Immobilienkredit Vergleich mit einem Baufinanzierungsvermittler durchzuführen. Dieser kann nicht nur die geeignetsten Angebote zum Immobilienkredit schon im Vorfeld herausfiltern. Durch die Erfahrung und Expertise des Fachmanns werden Fehler, Stolperfallen und überhöhte Kosten bei der Immobilienfinanzierung vermieden. Auch mit einem Immobilienkredit Rechner lässt sich ein erster Überblick zu den Möglichkeiten der Finanzierung verschaffen.

Immokredit24 Tipp!
Nutzen Sie das derzeitige Zinstief! Wer bereits mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen, sollte prüfen, ob eine Realisierung unter den jetzigen Bedingungen möglich ist. Abzuwarten birgt das Risiko steigender Zinsen.

Antrag des Immobilienkredits: Diese Dokumente benötigen Sie

Wer ein passendes Angebot zum Immobilienkredit gefunden hat, muss bei der entsprechenden Bank ein Antrag auf Finanzierung stellen. Dazu müssen Nachweise zum Einkommen, Eigenkapital bzw. weiteren (Förder-)Krediten sowie Unterlagen zur Immobilie (Grundbuchauszug, Grundriss, Lageplan, ggf. Kaufvertrag, usw.) vorgelegt werden. Die Bank entscheidet dann über den Immobilienkredit und passt ggf. die Konditionen an die Finanzierung an. Hier sind auch von Seiten des Immobilienkäufers Nachverhandlungen möglich.

Übrigens: Banken wollen häufig nicht nur Sicherheiten in Form der Grundschuld bzw. Hypothek. Auch Versicherungsnachweise werden in der Regel verlangt. Typisch sind hier die Feuerrohbauversicherung bei Neubauten oder eine Risiko- bzw. Restschuldversicherung für den Fall, dass der Kreditnehmer vor Tilgung des Darlehens verstirbt.